Musterhalle soltau

Kinematische und kinetische Daten wurden mit einem Butterworth-Filter der vierten Ordnung mit Grenzfrequenzen von 8 Hz bzw. 10 Hz in Visual3D (C-Motion, Inc., Germantown, MD, USA) gefiltert. Kontakt- und Wiederherstellungsphasen wurden mit einem resultierenden Handrimkraftschwellenwert von 5 N abgegrenzt. Kontakt- und Wiederherstellungsphasendaten für jeden Zyklus wurden zeitnormalisiert und über Antriebszyklen innerhalb jedes Faches gemittelt. Eine zuvor beschriebene Methode (Rao et al., 1996) wurde verwendet, um das dritte metacarpophalangeale Gelenkzentrum (MCP3) zu lokalisieren, und das Handmuster wurde als der durchschnittliche MCP3-Pfad definiert, der auf die Ebene der Handfelme projiziert wurde (z. B. Abb. 1). Handmuster wurden mit einer Reihe objektiver, quantitativer Parameter charakterisiert (detailssiehe Slowik et al., 2015), und diese Charakterisierung wurde verwendet, um vier Gruppen von Probanden zu identifizieren, die jeden der vier Handmustertypen verwendeten. Aus diesen Gruppen wurden dann zwanzig männliche Probanden (fünf von jedem Handmustertyp) so identifiziert, dass die Unterschiede zwischen den Mustertyp-Gruppendurchschnitten für Alter, Zeit von Verletzung, Höhe, Masse, Body-Mass-Index und Antriebsgeschwindigkeit minimiert wurden (Tabelle 1). Die mittleren Themendaten wurden dann über die Probanden innerhalb jeder Mustertypgruppe gemittelt, um gruppengemittelte Handmuster, Gelenkwinkel und 3D-Handrimkraftprofile zu erstellen.

Für alle Handmustertypen gehörten ADelt und Tri zu den Hauptverursachern der Gesamt- und Nettomuskelkraft des Vollzyklus (Abb. 3). Der größte Teil dieser Energie wurde während der Kontaktphase erzeugt. Andere große Beiträge zur Gesamtmuskelkraft des gesamten Zyklus waren PDelt, Lat und BH mit AR; MDelt und BH mit SL; und Lat mit SC. Alle vier Simulationen führten zu einer Antriebsmechanik, die die entsprechende Handmustertyp-Experimentalgelenkkinematik und Handrimkräfte (Tabelle 3) mit durchschnittlichen RMS-Differenzen von 2,1° bzw. 1,7 N eng emulierte. Alle RMS-Unterschiede lagen innerhalb einer Standardabweichung der experimentellen Daten. Jedes Muskelanregungsmuster wurde mit einem bimodalen Muster erzeugt, das durch sechs Parameter definiert wurde (z.B. Hall et al., 2011), was zu insgesamt 132 Optimierungsparametern führte. Für jeden Handmustertyp wurden die Anregungsparameter identifiziert, die eine Simulation erzeugten, die am besten handgruppen-gemittelte experimentelle Antriebsdaten (d. h.

Gelenkwinkel- und 3D-Handrimkraftprofile; siehe Experimentelle Daten unten) mit einem simulierten Glühoptimierungsalgorithmus (Goffe et al., 1994) und einer optimalen Tracking-Kostenfunktion (Neptune et al., 2001) emulierte.

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